1813
 

Geschichte schafft Identität. Geschichte ist spannend!

Einem hochspannenden, packendem und für uns auch heute sehr wichtigem Thema widmet sich mein neuester Roman: dem Schicksalsjahr 1813 und der Völkerschlacht bei Leipzig. Ich wollte dieses dramatische Jahr für Sachsen, Deutschland und Europa vor den Augen der Leser lebendig werden lassen - so nah an den Quellen und tatsächlichen Ereignissen, wie es in einem Roman nur möglich ist, trotzdem natürlich fesselnd, aufwühlend und hochemotional.
Das war übrigens auch Prinzip bei den sechs Romanen über das deutsche Hochmittelalter, die ich davor schrieb und die allesamt ebenso Bestseller wurden. Nur haben wir für 1813 so viele Quellen, dass ich kaum etwas erfinden musste, bloß finden …!
Tausende Seiten Fachliteratur und viele Gespräche mit Historikern waren dazu nötig. Aber mir ist das wichtig – 
aus Respekt vor der Geschichte.
Die Reaktionen der Leser und der Fachwelt ermutigen mich, diesen Weg weiter einzuschlagen, auch für die Fortsetzung von „1813 – Kriegsfeuer“, an der ich jetzt arbeite. Es freut mich riesig, in der Fanpost immer wieder gesagt zu bekommen, dass ich Menschen dazu gebracht habe, sich stärker für deutsche Historie zu interessieren, dass sie nun Zusammenhänge besser verstehen und das Gefühl haben, ein Stück ihrer und unserer fast vergessenen Vergangenheit zurückzubekommen.
Geschichte ist wichtig, sie verwurzelt uns, schafft Identität und lässt uns auch das Heute besser verstehen. Das ist mein Credo. Außerdem: Geschichte ist spannend! Folgen Sie mir auf diesen Seiten und erleben Sie es selbst!

+++ Anfang August erscheint „1813 – Kriegsfeuer“ auch als Taschenbuch +++
+++ Dazu am 31. Juli zwei Signierstunden in und bei Leipzig (s. Termine) +++
+++ Fortsetzung kommt im März 2015; Manuskript nun schon 600 Seiten stark +++



Ein Buch wider den Krieg

Mein neuer Roman „1813 – Kriegsfeuer" erschien pünktlich zur Leipziger Buchmesse 2013, genau zweihundert Jahre nach dem Schicksalsjahr 1813.
Europa stöhnt unter Napoleons Herrschaft. Nach der dramatischen Niederlage der Grande Armée in Russland gehen Preußen und das Zarenreich im Frühjahr zum Gegenangriff über. Im ausgebluteten Sachsen müssen Menschen Entscheidungen treffen, die ihr Leben unwiderruflich verändern werden. Noch einmal gelingt es Napoleon, seine Gegner zurückzuschlagen. Während die meisten Menschen verzweifelt auf Frieden hoffen, haben die Herrscher insgeheim Europa längst unter sich aufgeteilt und beschwören eine gewaltige Schlacht herauf, die als Völkerschlacht bei Leipzig in die Geschichte eingehen wird.
Ein extrem spannendes, vielschichtiges Thema. Bei den Recherchen merkte ich schnell, dass fast alles, was wir darüber zu wissen meinen, Mythen sind. Zehn Schichten Tünche liegen über dem Geschehen, und wenn man die wegkratzt, tritt ein ganz anderes Bild zutage. Ohne die Unterstützung von Historikern und dem Verband Jahrfeier Völkerschlacht bei Leipzig hätte ich mich nicht an diese Herausforderung herangewagt.
„1813 – Kriegsfeuer" erzählt bei weitem nicht nur von blutigen Kämpfen, sondern auch davon, wie die Zivilbevölkerung diese Zeit erlebte und was in der Geheimdiplomatie lief. Wie der Krieg die Seelen zerstört und sich Einzelne Menschlichkeit bewahren. Es ist kein Schlachtenepos, sondern ein Buch wider den Krieg.

Mehr zum Roman, der auch als e-Book mit vielen Extras und als Hörbuch vorliegt, sowie ein Werkstattbericht unter „1813“ in der Menüleiste. Im Jahr 2013 wurde in und um Leipzig mit einer Vielzahl von Veranstaltungen der Ereignisse vor 200 Jahren gedacht. Mehr dazu unter „Galerie“ sowie unter „1813.

Danke, Leipzig!


Überwältigende Buchpremiere in der Leipziger Nikolaikirche

Geschätzte 1400 Besucher, die Leipziger Volkszeitung spricht sogar von knapp 2000, kamen zur Premiere meines Romans „1813 – Kriegsfeuer“ in die Leipziger Nikolaikirche am 14. März. Solch ein überwältigendes Echo und auch die besondere Geschichte dieser achthundertjährigen Kirche, die vor dreißig Jahren mit Friedensgebeten zum Ausgangsort der gewaltlosen Revolution im Osten Deutschlands wurde, machten diesen Tag zu einem der bedeutendsten in meinem Leben.

Das Ensemble TOP Leipzig (Trompete, Orgel, Posaune) sorgte zwischen den Leseszenen für berührende musikalische Erlebnisse. Der Tradition des Hauses folgend beendete Pfarrer Bernhard Stief den Abend mit einem bewegenden Gebet für Frieden und Versöhnung, zum Gedenken an die Toten, gegen Ausgrenzung und für Toleranz.


Zur Buchpremiere las ich auch eine Szene, die in der Leipziger Nikolaikirche spielt: am 17. Oktober 1813, einem Sonntag, an dem die Kampfhandlungen ruhen, und St. Nikolai die einzige Kirche in Leipzig war, in der die Menschen noch Trost im Gebet finden konnten. Alle anderen waren Lazarette geworden.
Fotos: Patrick Künzel (2)


Bernhard Stief, Pfarrer der Leipziger Nikolaikirche, zitierte zum Auftakt aus Remarques Antikriegs-
roman „Im Westen nichts Neues“ und sprach zum Schluss ein Gebet um Frieden und Versöhnung.
Danke, Deutschland!


Danken möchte ich auch den Lesern aus ganz Deutschland, die mit ihrem Interesse für meinen Roman sofort bei Erscheinen auf Platz vier der Bestsellerlisten brachten, wo er sich wochenlang hielt. Inzwischen ist "1813 - Kriegsfeuer" erneut in die Bestsellerlisten eingestiegen.
Die Resonanz, die ich aus ganz Deutschland erhalte, ist überwältigend. Auch von Historikern und ranghohen Militärs bekomme ich viel Lob für die detailgetreue Darstellung, erhalte Einladungen zu Veranstaltungen in Museen und an Hochschulen, darf Vorträge bei Kolloquien halten – höchst ungewöhnlich für eine Romanautorin!
Kritiker kamen sogar zu der Einschätzung, dass ich mit diesem Roman etwas Neues für das Genre geschaffen habe.
Was mich rührt und ermutigt: Da ich bereits im Nachwort ankündige, dass die Fortsetzung von "1813 - Kriegsfeuer" nahtlos an die Schlussszene anknüpft und bis ins Jahr 1815 führt, bekomme ich nun aus vielen Orten entlang der Marschroute der fliehenden Grande Armée und der Alliierten Material und Einladungen, um mir alles vor Ort anzusehen - von Erfurt bis nach Kaub, wo Blücher mit seiner Armee am 31. Dezember 1813 den Rhein überquerte. Sogar ein Australier bot mir die Erinnerungen eines seiner deutschen Vorfahren an, die bei Leipzig kämpften.
Einige Impressionen von der Lesetour sind unter „Galerie“ zu finden.

Mediales Crossover – Panoramabild und Roman miteinander verwoben

 

Romanfigur Henriette auf Yadegar Asisis Großkunstwerk zu sehen

Die neueste Attraktion in Leipzig: Yadegar Asisis Panoramabild "Leipzig 1813 -In den Wirren der Völkerschlacht", das unter riesigem Publikumsinteresse Anfang August eröffnet wurde und seitdem schon mehr als 100.000 Besucher zählte. Auf 3500 Quadratmetern Bildfläche vermittelt das Kunstwerk in unglaublichen Detailreichtum und auf überwältigende Art einen Eindruck von der Situation in der Stadt am letzten Tag der Schlacht. 
Wer genau hinschaut, wird an mehreren Stellen Henriette entdecken, eine meiner Hauptfiguren, das Mädchen auf dem Buchcover. Dafür bin ich bei einem der Fotoshootings zur Entstehung des Rundbildes in Henriette Gerlachs Kleider und Rolle geschlüpft. Und wer "1813 - Kriegsfeuer" gelesen hat oder liest, wird auch einige Szenen aus dem Panoramabild wiedererkennen. Yadegar Asisi und ich haben in einem bisher einmaligem Crossover Bild und Buch miteinander verwoben.
Mehr dazu unter "1813" und "Galerie".

Detail aus dem asisi Panometer LEIPZIG 1813: Henriette mit zwei hessischen Soldaten. ©asisi

 

Porträtfoto oben: FinePic/ Helmut Henkensiefken

 

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