Deutsche Geschichte. Spannend. Hautnah.

Ich hatte nie vor, mit meinen Romanen nur eine Lovestory oder ein Abenteuer vor historischer Kulisse zu erzählen. Mir geht es stets um ein Stück deutscher Geschichte.
Ich möchte unsere Geschichte lebendig werden lassen - so nah an den Quellen und Fakten, wie es im Roman möglich ist, dennoch fesselnd, aufwühlend und hochemotional. Ganz gleich, ob meine Bücher im deutschen Hochmittelalter spielen oder um 1813, die Grundlage bilden stets die tatsächlichen historischen Ereignisse. Alles Fiktive muss sich einfügen.
Es freut mich riesig, in der Fanpost immer wieder zu lesen, dass ich Menschen dazu bringe, sich stärker für deutsche Geschichte zu interessieren, dass sie nun das Gefühl haben, ein Stück ihrer und unserer fast vergessenen Vergangenheit zurückzubekommen.
Geschichte ist wichtig. Sie verwurzelt uns, schafft Identität und lässt uns das Heute besser verstehen. Das ist mein Credo.
Außerdem: Geschichte ist spannend!

„Marthe“-Verfilmung am Karfreitag als Event-Zweiteiler auf ARD

Nun ist es offiziell: Ostern – und zwar genau am Karfreitag, 25. März ab 20.15 - zeigt die ARD die von vielen lang erwartete Verfilmung meines Debüt-Romans „Das Geheimnis der Hebamme“.
Die Dreharbeiten zu dem eindrucksvoll ausgestatteten und hochkarätig besetzten Zweiteiler fanden von September bis Dezember 2014 in Tschechien und Österreich statt. Unter der Regie von Roland Suso Richter („Mogadischu", „Die Spiegel-Affäre") konnten Ruby O. Fee als Marthe, Steve Windolf als Christian, Franz Xaver Kroetz als Markgraf Otto, Sabin Tambrea als Randolf und Susanne Wuest als Markgräfin Hedwig für die Hauptrollen gewonnen werden. Die Drehbücher stammen von Stefan Holtz und Florian Iwersen. Die Kamera führte Martin Gschlacht.
„Das Geheimnis der Hebamme“ ist eine Koproduktion der Bavaria Fernsehproduktion (Produzent: Ronald Mühlfellner) mit Lotus Film und Wilma Film, gefördert durch den Fernsehfonds Austria, den FilmFernsehFonds Bayern, das Land Niederösterreich und den tschechischen Kinematographie Fonds im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste.
Begleitend bringt der Knaur Verlag eine Taschenbuch-Ausgabe des Buches heraus, die mit eindrucksvollen Fotos aus dem Film bereichert ist.

Mehr zum Film in Kürze auch auf meiner neuen Facebook-Seite.

"1813 - Kriegsfeuer" - ein Buch wider den Krieg

„1815 – Blutfrieden“ - ein Buch wider das Vergessen

 

„1813 – Kriegsfeuer" erschien zur Leipziger Buchmesse genau zweihundert Jahre nach dem Schicksalsjahr 1813. Europa stöhnt unter Napoleons Herrschaft. Nach der dramatischen Niederlage der Grande Armée in Russland gehen Preußen und das Zarenreich im Frühjahr zum Gegenangriff über. Im ausgebluteten Sachsen müssen Menschen Entscheidungen treffen, die ihr Leben unwiderruflich verändern werden. Noch einmal gelingt es Napoleon, seine Gegner zurückzuschlagen. Während die meisten Menschen verzweifelt auf Frieden hoffen, haben die Herrscher insgeheim Europa längst unter sich aufgeteilt und beschwören eine gewaltige Schlacht herauf, die als Völkerschlacht bei Leipzig in die Geschichte eingehen wird. Ein extrem spannendes, vielschichtiges Thema. Bei den Recherchen merkte ich schnell, dass fast alles, was wir darüber zu wissen meinen, Mythen sind. Zehn Schichten Tünche liegen über dem Geschehen, und wenn man die wegkratzt, tritt ein ganz anderes Bild zutage. Ohne die Fachberatung von Historikern und Militärs und die Unterstützung des Verbandes Jahrfeier Völkerschlacht bei Leipzig 1813 hätte ich mich an diese Herausforderung nicht herangewagt.
„1813 – Kriegsfeuer" erzählt bei weitem nicht nur von Schlachtfelden, sondern auch davon, wie die Zivilbevölkerung diese Zeit erlebte. Wie der Krieg die Seelen zerstört und sich Einzelne Menschlichkeit bewahren. Es ist kein Schlachtenepos, sondern ein Buch wider den Krieg.

Mehr zum Roman, der auch als e-Book mit vielen Extras und als Hörbuch vorliegt, sowie ein Werkstattbericht unter „1813“ in der Menüleiste. Im Jahr 2013 wurde in und um Leipzig mit einer Vielzahl von Veranstaltungen der Ereignisse vor 200 Jahren gedacht. Mehr dazu unter „Galerie“ sowie unter „1813“.

 

„1815 – Blutfrieden" schließt nahtlos an die letzten Szenen von „1813 – Kriegsfeuer“ an, und die Schicksale vieler Protagonisten werden weitererzählt. Mit dem Sieg der Alliierten in Leipzig ist Napoleon geschlagen, aber nicht endgültig besiegt. Niemand ahnt, dass es noch mehr als anderthalb Jahre dauert, bis er 1815 bei Waterloo endgültig bezwungen wird.
Statt des erhofften Friedens kommt immer größeres Elend über viele deutsche Städte. Die fliehende Grande Armée zieht eine Spur aus Blut, Hunger, Verwüstung und Seuchen durch das Land. Auch Henriette, die nach Leipzig ging, um Verwundeten zu helfen, muss die Stadt verlassen und Hals über Kopf heiraten, um zu überleben.
In Szenen, die kaum jemanden ungerührt lassen dürften, beleuchtet dieses Buch die Zeit zwischen Völkerschlacht und Waterloo, die fast in Vergessenheit geraten ist, obwohl sie gerade für viele deutsche Städte von unvorstellbarer Dramatik war: Leipzig, Erfurt, Hanau, Frankfurt, Mainz,  Kaub am Rhein und viele mehr ... Die Handlung führt nicht nur auf Schlachtfelder, sondern auch in die Welt der Berliner Salons und zu den Geheimgesprächen des Wiener Kongresses. Sie schildert Blüchers spektakulären Rheinübergang Silvester 1813 und die Rückkehr der Quadriga aufs Brandenburger Tor.
Mit beiden Romanen habe ich ein wenig bekanntes Stück deutscher Geschichte episch aufbereitet - Geschichte, die unter die Haut geht.

Fast elfhundert Seiten stark ist dieses Buch geworden – und mir mein wichtigstes. Zwei Jahre intensiver Arbeit, zehntausende Seiten Quellen und unzählige Gespräche mit Fachleuten waren dazu nötig. Aber trotz der Faktentreue ist es auch ein Buch großer Emotionen. Mehr dazu unter 1815.

Dank an die Leser: „1815 – Blutfrieden“ begeistert aufgenommen



Lange Schlangen am Signierstand – wie hier zur Buchpremiere in Leipzig – erlebte ich während der Lesetour täglich. Die Sympathie der Leser und ihr Interesse an diesem Roman sind eine große Motivation für mich.
Foto: Patrick Künzel fotograph@freien.org

Auf der Leipziger Buchmesse, zur Buchpremiere und auch während meiner Lesetour übertraf das Interesse für „1815 – Blutfrieden“ die kühnsten Erwartungen.
Während der Lesetour, die mich von Görlitz bis Kaub am Rhein quer durch Deutschland führte, erlebte ich unzählige schöne Begegnungen mit Lesern. Andere schrieben mir, dass sie das 1100-Seiten-Werk in wenigen Tagen und Nächten verschlungen haben und zutiefst berührt sind.

Auch viele Pressekritiken sind des Lobes voll.

Die Begeisterung der Fans bewirkte, dass „1815 – Blutfrieden“ gleich nach Erscheinen auf die Spiegel-Bestsellerliste kam. Dafür Ihnen allen meinen Dank!

Gedanken zum Roman sowie die im Nachwort versprochene Liste, was aus den historisch belegten Romanfiguren nach 1815 wurde, finden Sie unter dem Menüpunkt 1815.

Mehr zur Lesetour unter „Galerie“.
Stimmen zum Buch unter „Presse“.

Mediales Crossover – Panoramabild und Roman miteinander verwoben

 

Romanfigur Henriette auf Yadegar Asisis Großkunstwerk zu sehen

Zwei Jahre lang Attraktion in Leipzig: Yadegar Asisis Panoramabild "Leipzig 1813 - In den Wirren der Völkerschlacht", das unter riesigem Publikumsinteresse Anfang August 2013 eröffnet wurde und bis zur Schließung 2015 hunderttausende Besucher zählte. Auf 3500 Quadratmetern Bildfläche vermittelte das Kunstwerk in unglaublichen Detailreichtum und auf überwältigende Art einen Eindruck von der Situation in der Stadt am letzten Tag der Schlacht. 
Wer genau hinsah, konnte an mehreren Stellen Henriette entdecken, eine meiner Hauptfiguren, das Mädchen auf dem Buchcover. Dafür war ich bei einem der Fotoshootings für die Schaffung des Rundbildes in Henriette Gerlachs Kleider und Rolle geschlüpft. Und wer "1813 - Kriegsfeuer" gelesen hat oder liest, wird auch einige Szenen aus dem Panoramabild wiedererkennen. Yadegar Asisi und ich haben in einem bisher einmaligem Crossover Bild und Buch miteinander verwoben.
Mehr dazu unter "1813" und "Galerie".

Detail aus dem asisi Panometer LEIPZIG 1813: Henriette mit zwei hessischen Soldaten. ©asisi
Romanfiguren ganz klein und ganz groß
 

 

Mit meiner wunderbaren Lesergemeinde erlebe ich immer wieder die erstaunlichsten und großartigsten Dinge. So sind dank begeisterter Fans wieder einige meiner Romanfiguren quasi aus den Seiten gestiegen und haben eigene Form angenommen - so wie es schon bei Marthe und ihren Gefährten geschah (siehe unten: Button "Romanfiguren lebensgroß in Holz gesägt").
Jan Meyer aus Mutterstadt gestaltete dieses Diorama, das Henriette in einer Szene zeigt, die am 19. Oktober 1813 in Leipzig spielt. Die Miniatur misst etwa zehn Zentimeter im Durchmesser und wird bei meiner Lesung in Schwetzingen am 16. November zu sehen sein (s. Termine). Außerdem ist sie Teil der Napoleon-Ausstellung des Museums der Stadt Schwetzingen, die am 14.11. eröffnet wird.
Irek Baischew aus Leipzig ist Baschkire und unterstützte mich mit seinem Wissen bei der Gestaltung der fiktiven Figuren Fannur und Sidyka vom 1. Baschkirischen Regiment bei Blüchers Rheinübergang Silvester 1813 in Kaub. Die Umsetzung im Roman inspirierte ihn zu einer außergewöhnlichen Idee: Er und sein Landsmann Azat Kuzhin zeichneten diese beiden und weitere baschkirische Reiter und ließen sie lebensgroß an ein Leipziger Haus malen. Danke ihnen allen für so viel Engagement!

 



Fotos: Jan Meyer, Irek Baischew

 

Porträtfoto oben: FinePic/ Helmut Henkensiefken

 

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