1813
 

Achtung, deutsche Geschichte! Spannend. Hautnah.

Ich hatte nie vor, mit meinen Romanen nur eine Liebesgeschichte, ein Rachedrama oder ein Actionabenteuer vor historischer Kulisse zu erzählen. Sondern immer ein Stück deutscher Geschichte.
Ich möchte unsere Geschichte lebendig werden lassen - so nah an den Quellen und Fakten, wie es im Roman möglich ist, trotzdem fesselnd, aufwühlend und hochemotional. Ganz gleich, ob meine Bücher im deutschen Hochmittelalter spielen oder um 1813. Die Grundlage bilden immer die tatsächlichen historischen Ereignisse, alles Fiktive muss sich unterordnen und einfügen. Tausende Seiten Fachliteratur und viele Gespräche mit Historikern sind dazu nötig. Es freut mich riesig, in der Fanpost immer wieder zu lesen, dass ich Menschen dazu gebracht habe, sich stärker für deutsche Geschichte zu interessieren, dass sie nun das Gefühl haben, ein Stück ihrer und unserer fast vergessenen Vergangenheit zurückzubekommen.

Geschichte ist wichtig, sie verwurzelt uns, schafft Identität und lässt uns das Heute besser verstehen. Das ist mein Credo.
Außerdem: Geschichte ist spannend!

Buchpremiere am 13. März zur Leipziger Messe

Im Rahmen der Leipziger Buchmesse wird mein neuer Roman „1815 – Blutfrieden“ seine Premiere erleben. Die offizielle Premierenveranstaltung findet am 13. März 19.30 Uhr im Auditorium Maximum der Universität Leipzig am Augustusplatz statt.
Ich lese nicht nur ausgewählte Szenen, sondern erzähle auch etwas zu den Hintergründen. Zu meiner großen Freude wird Universitätsmusikdirektor David Timm einige kurze Stücke am Piano spielen, und Mitglieder des Verbandes Jahrfeier Völkerschlacht bei Leipzig 1813 e.V. führen in historischer Kleidung Tänze auf, die zur Zeit der Handlung sehr beliebt waren.
Die Buchpremiere ist eine Veranstaltung der Verlagsgruppe Droemer Knaur in Kooperation mit „Leipzig liest“, „1000 Jahre Leipzig“ und dem Verband Jahrfeier Völkerschlacht bei Leipzig 1813 e.V..
Ende gegen 21 Uhr, danach Signieren. Der Eintritt ist frei.

„1815 – Blutfrieden“ - wider das Vergessen

 

„1813 – Kriegsfeuer" erschien zur Leipziger Buchmesse genau zweihundert Jahre nach dem Schicksalsjahr 1813. Europa stöhnt unter Napoleons Herrschaft. Nach der dramatischen Niederlage der Grande Armée in Russland gehen Preußen und das Zarenreich im Frühjahr zum Gegenangriff über. Im ausgebluteten Sachsen müssen Menschen Entscheidungen treffen, die ihr Leben unwiderruflich verändern werden. Noch einmal gelingt es Napoleon, seine Gegner zurückzuschlagen. Während die meisten Menschen verzweifelt auf Frieden hoffen, haben die Herrscher insgeheim Europa längst unter sich aufgeteilt und beschwören eine gewaltige Schlacht herauf, die als Völkerschlacht bei Leipzig in die Geschichte eingehen wird. Ein extrem spannendes, vielschichtiges Thema. Bei den Recherchen merkte ich schnell, dass fast alles, was wir darüber zu wissen meinen, Mythen sind. Zehn Schichten Tünche liegen über dem Geschehen, und wenn man die wegkratzt, tritt ein ganz anderes Bild zutage. Ohne die Unterstützung von Historikern und dem Verband Jahrfeier Völkerschlacht bei Leipzig hätte ich mich nicht an diese Herausforderung herangewagt.
„1813 – Kriegsfeuer" erzählt bei weitem nicht nur von Schlachtfelden, sondern auch davon, wie die Zivilbevölkerung diese Zeit erlebte. Wie der Krieg die Seelen zerstört und sich Einzelne Menschlichkeit bewahren. Es ist kein Schlachtenepos, sondern ein Buch wider den Krieg.

Mehr zum Roman, der auch als e-Book mit vielen Extras und als Hörbuch vorliegt, sowie ein Werkstattbericht unter „1813“ in der Menüleiste. Im Jahr 2013 wurde in und um Leipzig mit einer Vielzahl von Veranstaltungen der Ereignisse vor 200 Jahren gedacht. Mehr dazu unter „Galerie“ sowie unter „1813“.

 

„1815 – Blutfrieden" schließt nahtlos an die letzten Szenen von „1813 – Kriegsfeuer“ an, und die Schicksale vieler Protagonisten werden weitererzählt. Mit dem Sieg der Alliierten in Leipzig ist Napoleon geschlagen, nicht besiegt. Niemand ahnt, dass es noch mehr als anderthalb Jahre dauert, bis er 1815 bei Waterloo endgültig bezwungen wird.
Statt des erhofften Friedens kommt immer größeres Elend über viele deutsche Städte. Die fliehende Grande Armée zieht eine Spur aus Blut, Hunger, Verwüstung und Seuchen durch das Land. Auch Henriette, die nach Leipzig ging, um Verwundeten zu helfen, muss die Stadt verlassen und Hals über Kopf heiraten, um zu überleben.
In Szenen, die kaum jemanden ungerührt lassen dürften, beleuchtet dieses Buch die Zeit zwischen Völkerschlacht und Waterloo, die fast in Vergessenheit geraten ist, obwohl sie gerade für viele deutsche Städte von unvorstellbarer Dramatik war: Leipzig, Erfurt, Hanau, Frankfurt, Mainz,  Kaub am Rhein und viele mehr ... Die Handlung führt nicht nur auf Schlachtfelder, sondern auch in die Welt der Berliner Salons und zu den Geheimgesprächen des Wiener Kongresses. Sie schildert Blüchers spektakulären Rheinübergang Silvester 1813 und die Rückkehr der Quadriga aufs Brandenburger Tor.
Mit beiden Romanen habe ich ein wenig bekanntes Stück deutscher Geschichte episch aufbereitet - Geschichte, die unter die Haut geht.

Fast elfhundert Seiten stark ist das Buch geworden. Nach der Premiere, die Bestandteil des Festprogramms „1000 Jahre Leipzig ist“, gehe ich auf Lesetour. Details dazu unter „Termine“.
Mehr zum Buch in wenigen Tagen.

Danke Leipzig, danke Deutschland!

 

„1813 – Kriegsfeuer“ erlebte seine eindrucksvolle Premiere vor 1400 Zuschauern an einem ganz besonderen Ort: in der Leipziger Nikolaikirche. Das war eine große Ehre für mich. Danken möchte ich auch den Lesern aus ganz Deutschland, die mit ihrem Interesse meinen Roman sofort bei Erscheinen auf die Bestsellerlisten brachten. Die Resonanz ist überwältigend.
Auch Historiker und Militärs loben die detailgetreue Darstellung, ich wurde zu Lesungen in Museen und an Hochschulen eingeladen, durfte Vorträge bei Kolloquien halten – höchst ungewöhnlich für eine Romanautorin!
Literaturkritiker kamen sogar zu der Einschätzung, dass ich mit diesem Roman etwas Neues für das Genre geschaffen habe.
Was mich rührt und ermutigt: Da ich ankündigte, dass die Fortsetzung nahtlos anknüpft und bis ins Jahr 1815 führt, bekam ich aus vielen Orten entlang der Marschroute der fliehenden Grande Armée und der Alliierten quer durch Deutschland Material und Einladungen, um mir alles vor Ort anzusehen. Sogar ein Australier bot mir die Erinnerungen eines deutschen Vorfahren an, der bei Leipzig kämpfte. Vieles davon hat in „1815 - Blutfrieden“ Eingang gefunden. Impressionen von der Lesetour 2013 sind unter „Galerie“ zu finden.

Mediales Crossover – Panoramabild und Roman miteinander verwoben

 

Romanfigur Henriette auf Yadegar Asisis Großkunstwerk zu sehen

Attraktion in Leipzig und noch bis September zu erleben: Yadegar Asisis Panoramabild "Leipzig 1813 - In den Wirren der Völkerschlacht", das unter riesigem Publikumsinteresse Anfang August 2013 eröffnet wurde und seitdem hunderttausende Besucher zählte. Auf 3500 Quadratmetern Bildfläche vermittelt das Kunstwerk in unglaublichen Detailreichtum und auf überwältigende Art einen Eindruck von der Situation in der Stadt am letzten Tag der Schlacht. 
Wer genau hinschaut, wird an mehreren Stellen Henriette entdecken, eine meiner Hauptfiguren, das Mädchen auf dem Buchcover. Dafür bin ich bei einem der Fotoshootings zur Entstehung des Rundbildes in Henriette Gerlachs Kleider und Rolle geschlüpft. Und wer "1813 - Kriegsfeuer" gelesen hat oder liest, wird auch einige Szenen aus dem Panoramabild wiedererkennen. Yadegar Asisi und ich haben in einem bisher einmaligem Crossover Bild und Buch miteinander verwoben.
Mehr dazu unter "1813" und "Galerie".

Detail aus dem asisi Panometer LEIPZIG 1813: Henriette mit zwei hessischen Soldaten. ©asisi

Traum vieler Fans wird wahr: Marthe-Saga wird verfilmt

In Tschechien und Österreich fanden von September bis Dezember 2014 die Dreharbeiten zum historischen ARD-Event-Zweiteiler „Marthes Geheimnis" (Arbeitstitel) statt. Basierend auf dem Millionen-Bestseller „Das Geheimnis der Hebamme" erzählt das Drama von den Siedlerzügen im zwölften Jahrhundert sowie den Silberfunden im Erzgebirge und schlägt ein bisher wenig bekanntes Kapitel deutscher Geschichte auf. Unter der Regie von Roland Suso Richter („Mogadischu", „Die Spiegel-Affäre") konnten neben Ruby O. Fee als Marthe, die 2014 u.a. mit dem Jupiter und dem Günter-Strack-Fernsehpreis ausgezeichnet wurde, Steve Windolf als Christian, Franz Xaver Kroetz als Markgraf Otto, Sabin Tambrea als Randolf und Susanne Wuest als Markgräfin Hedwig für die Hauptrollen gewonnen werden. Die Drehbücher stammen von Stefan Holtz und Florian Iwersen. Die Kamera führte Martin Gschlacht. Jetzt ist der Zweiteiler in der Postproduction. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

 

Porträtfoto oben: FinePic/ Helmut Henkensiefken

 

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