1813
 

Achtung, deutsche Geschichte! Spannend. Hautnah.

Ich hatte nie vor, mit meinen Romanen nur eine Liebesgeschichte, ein Rachedrama oder ein Actionabenteuer vor historischer Kulisse zu erzählen. Sondern immer ein Stück deutscher Geschichte.
Ich möchte unsere Geschichte lebendig werden lassen - so nah an den Quellen und Fakten, wie es im Roman möglich ist, trotzdem fesselnd, aufwühlend und hochemotional. Ganz gleich, ob meine Bücher im deutschen Hochmittelalter spielen oder um 1813. Die Grundlage bilden immer die tatsächlichen historischen Ereignisse, alles Fiktive muss sich unterordnen und einfügen. Tausende Seiten Fachliteratur und viele Gespräche mit Historikern sind dazu nötig. Es freut mich riesig, in der Fanpost immer wieder zu lesen, dass ich Menschen dazu gebracht habe, sich stärker für deutsche Geschichte zu interessieren, dass sie nun das Gefühl haben, ein Stück ihrer und unserer fast vergessenen Vergangenheit zurückzubekommen.

Geschichte ist wichtig, sie verwurzelt uns, schafft Identität und lässt uns das Heute besser verstehen. Das ist mein Credo.
Außerdem: Geschichte ist spannend!

Dank den Lesern: Überaus erfolgreicher Start für „1815 – Blutfrieden“



Lange Schlangen am Signierstand – wie hier zur Buchpremiere in Leipzig – erlebe ich in diesen Tagen vielerorts. Die Sympathie der Leser und ihr Interesse an diesem Roman sind der schönste Lohn nach zwei Jahren intensiver Arbeit. Foto: Patrick Künzel

Auf der Leipziger Buchmesse, zur offiziellen Buchpremiere in Leipzig und auch jetzt während meiner Lesetour übertrifft das Interesse für „1815 – Blutfrieden“ alle Erwartungen. Seit dem 12. März erlebe ich unzählige schöne Begegnungen mit Lesern, ausgebuchte Säle in den Tourstädten und erhalte erste begeisterte Stimmen von denjenigen, die das 1100-Seiten-Werk bereits in wenigen Tagen und Nächten verschlungen haben. Die Begeisterung der Leser und das Engagement der Buchhändler haben bewirkt, dass „1815 – Blutfrieden“ gleich nach Erscheinen auf Platz 15 der Spiegel-Bestsellerliste einstieg. Dafür Ihnen allen meinen Dank!

Mehr zum Roman, Fotos von Messe, Premiere und Tour sowie die versprochene Liste, was aus den historisch belegten Romanfiguren nach 1815 wurde, folgen in einigen Tagen – sobald ich während der Tour etwas Ruhe dafür habe.

Erste Stimmen zum Buch unter „Presse“.

"1813 - Kriegsfeuer" - ein Buch wider den Krieg

„1815 – Blutfrieden“ - ein Buch wider das Vergessen

 

„1813 – Kriegsfeuer" erschien zur Leipziger Buchmesse genau zweihundert Jahre nach dem Schicksalsjahr 1813. Europa stöhnt unter Napoleons Herrschaft. Nach der dramatischen Niederlage der Grande Armée in Russland gehen Preußen und das Zarenreich im Frühjahr zum Gegenangriff über. Im ausgebluteten Sachsen müssen Menschen Entscheidungen treffen, die ihr Leben unwiderruflich verändern werden. Noch einmal gelingt es Napoleon, seine Gegner zurückzuschlagen. Während die meisten Menschen verzweifelt auf Frieden hoffen, haben die Herrscher insgeheim Europa längst unter sich aufgeteilt und beschwören eine gewaltige Schlacht herauf, die als Völkerschlacht bei Leipzig in die Geschichte eingehen wird. Ein extrem spannendes, vielschichtiges Thema. Bei den Recherchen merkte ich schnell, dass fast alles, was wir darüber zu wissen meinen, Mythen sind. Zehn Schichten Tünche liegen über dem Geschehen, und wenn man die wegkratzt, tritt ein ganz anderes Bild zutage. Ohne die Unterstützung von Historikern und dem Verband Jahrfeier Völkerschlacht bei Leipzig hätte ich mich nicht an diese Herausforderung herangewagt.
„1813 – Kriegsfeuer" erzählt bei weitem nicht nur von Schlachtfelden, sondern auch davon, wie die Zivilbevölkerung diese Zeit erlebte. Wie der Krieg die Seelen zerstört und sich Einzelne Menschlichkeit bewahren. Es ist kein Schlachtenepos, sondern ein Buch wider den Krieg.

Mehr zum Roman, der auch als e-Book mit vielen Extras und als Hörbuch vorliegt, sowie ein Werkstattbericht unter „1813“ in der Menüleiste. Im Jahr 2013 wurde in und um Leipzig mit einer Vielzahl von Veranstaltungen der Ereignisse vor 200 Jahren gedacht. Mehr dazu unter „Galerie“ sowie unter „1813“.

 

„1815 – Blutfrieden" schließt nahtlos an die letzten Szenen von „1813 – Kriegsfeuer“ an, und die Schicksale vieler Protagonisten werden weitererzählt. Mit dem Sieg der Alliierten in Leipzig ist Napoleon geschlagen, nicht besiegt. Niemand ahnt, dass es noch mehr als anderthalb Jahre dauert, bis er 1815 bei Waterloo endgültig bezwungen wird.
Statt des erhofften Friedens kommt immer größeres Elend über viele deutsche Städte. Die fliehende Grande Armée zieht eine Spur aus Blut, Hunger, Verwüstung und Seuchen durch das Land. Auch Henriette, die nach Leipzig ging, um Verwundeten zu helfen, muss die Stadt verlassen und Hals über Kopf heiraten, um zu überleben.
In Szenen, die kaum jemanden ungerührt lassen dürften, beleuchtet dieses Buch die Zeit zwischen Völkerschlacht und Waterloo, die fast in Vergessenheit geraten ist, obwohl sie gerade für viele deutsche Städte von unvorstellbarer Dramatik war: Leipzig, Erfurt, Hanau, Frankfurt, Mainz,  Kaub am Rhein und viele mehr ... Die Handlung führt nicht nur auf Schlachtfelder, sondern auch in die Welt der Berliner Salons und zu den Geheimgesprächen des Wiener Kongresses. Sie schildert Blüchers spektakulären Rheinübergang Silvester 1813 und die Rückkehr der Quadriga aufs Brandenburger Tor.
Mit beiden Romanen habe ich ein wenig bekanntes Stück deutscher Geschichte episch aufbereitet - Geschichte, die unter die Haut geht.

Fast elfhundert Seiten stark ist das Buch geworden. Nach der Premiere, die Bestandteil des Festprogramms „1000 Jahre Leipzig ist“, gehe ich auf Lesetour. Details dazu unter „Termine“.
Mehr zum Buch in wenigen Tagen.

Mediales Crossover – Panoramabild und Roman miteinander verwoben

 

Romanfigur Henriette auf Yadegar Asisis Großkunstwerk zu sehen

Attraktion in Leipzig und noch bis September zu erleben: Yadegar Asisis Panoramabild "Leipzig 1813 - In den Wirren der Völkerschlacht", das unter riesigem Publikumsinteresse Anfang August 2013 eröffnet wurde und seitdem hunderttausende Besucher zählte. Auf 3500 Quadratmetern Bildfläche vermittelt das Kunstwerk in unglaublichen Detailreichtum und auf überwältigende Art einen Eindruck von der Situation in der Stadt am letzten Tag der Schlacht. 
Wer genau hinschaut, wird an mehreren Stellen Henriette entdecken, eine meiner Hauptfiguren, das Mädchen auf dem Buchcover. Dafür bin ich bei einem der Fotoshootings zur Entstehung des Rundbildes in Henriette Gerlachs Kleider und Rolle geschlüpft. Und wer "1813 - Kriegsfeuer" gelesen hat oder liest, wird auch einige Szenen aus dem Panoramabild wiedererkennen. Yadegar Asisi und ich haben in einem bisher einmaligem Crossover Bild und Buch miteinander verwoben.
Mehr dazu unter "1813" und "Galerie".

Detail aus dem asisi Panometer LEIPZIG 1813: Henriette mit zwei hessischen Soldaten. ©asisi

Traum vieler Fans wird wahr: Marthe-Saga wird verfilmt

In Tschechien und Österreich fanden von September bis Dezember 2014 die Dreharbeiten zum historischen ARD-Event-Zweiteiler „Marthes Geheimnis" (Arbeitstitel) statt. Basierend auf dem Millionen-Bestseller „Das Geheimnis der Hebamme" erzählt das Drama von den Siedlerzügen im zwölften Jahrhundert sowie den Silberfunden im Erzgebirge und schlägt ein bisher wenig bekanntes Kapitel deutscher Geschichte auf. Unter der Regie von Roland Suso Richter („Mogadischu", „Die Spiegel-Affäre") konnten neben Ruby O. Fee als Marthe, die 2014 u.a. mit dem Jupiter und dem Günter-Strack-Fernsehpreis ausgezeichnet wurde, Steve Windolf als Christian, Franz Xaver Kroetz als Markgraf Otto, Sabin Tambrea als Randolf und Susanne Wuest als Markgräfin Hedwig für die Hauptrollen gewonnen werden. Die Drehbücher stammen von Stefan Holtz und Florian Iwersen. Die Kamera führte Martin Gschlacht. Jetzt ist der Zweiteiler in der Postproduction. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

 

Porträtfoto oben: FinePic/ Helmut Henkensiefken

 

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