Ein riesiges Dankeschön an die Leser

 

 

An so prachtvolle Orte wie die Albrechtsburg Meißen führte mich die Lesereise mit dem Roman "Der Traum der Hebamme", Abschluss der fünfteiligen Marthe-Saga. Foto: Michael Bormann
 
Bei der Buchpremiere in Freiberg.
Foto: Eckardt Mildner
Ich konnte es wirklich kaum fassen – „Der Traum der Hebamme", der Abschluss und das große Finale der Reihe um Marthe und ihre Weggefährten – war kaum erschienen, schon stieg das Buch auf Platz 1 in die Bestsellerlisten ein.
Für diesen grandiosen Start möchte ich allen Lesern danken, die mit ihrer Begeisterung und ihrer Treue dieses Wunder vollbracht haben!
Ich hoffe, Sie halten mir auch künftig die Treue und folgen mir ins Jahr 1813. Es wird kein Abschied für immer vom Mittelalter sein, da bin ich mir ganz sicher.
Von der Buchpremiere in Freiberg mit über 700 Zuschauern ließ der Verlag Droemer Knaur einen Kurzfilm drehen – zu sehen unter: http://www.droemer-knaur.de/buecher/Der+Traum+der+Hebamme.190606.html
Impressionen von der Lesetour unter "Galerie".
 
Sind Sie bereit zu einer Reise ins deutsche Hochmittelalter?

 

In meinen Romanen möchte ich ein Stück deutscher Geschichte so genau und spannend wie möglich nacherlebbar machen.
Meine fünfteilige Saga über die Hebamme Marthe, die sich über dreißig Jahre erstreckt und mit dem Band "Der Traum der Hebamme" ihren dramatischen Abschluss findet, führt in die Zeit der Regentschaft Kaiser Barbarossas und seines Sohnes Heinrich VI.. So erleben die Leser, wie Ende des 12. Jahrhunderts Siedler durch den Dunklen Wald zogen, um Land östlich von Saale und Elbe zu erschließen, und wie das erste Silber im Erzgebirge gefunden wurde, während sich weltliche und geistliche Fürsten gegen Heinrich den Löwen auflehnten, den mächtigen Herzog von Sachsen und Bayern und Freund des Kaisers. Der vierte Band führt einige der Protagonisten mit Barbarossa auf den Dritten Kreuzzug ins Heilige Land, der fünfte mit dem Deutschen Kreuzzug erneut bis nach Akkon.
Es sind dreieinhalbtausend Seiten so nah dran wie möglich in einem Roman an der deutschen Historie, prall gefüllt mit Ereignissen, die sich im 12. Jahrhundert tatsächlich zugetragen haben. Aber es ist auch eine Geschichte darüber, wie aus Knechten Bauern und aus Bauern Bürger werden, eine Geschichte vom Mut der kleinen Leute.
Mein Roman "Blut und Silber" spielt fast einhundert Jahre später um 1300. Auch dieses Buch wendet sich einem fast unbekannten, aber sehr dramatischem Stück deutscher Geschichte zu und knüpft lose an die Ereignisse meiner anderen Romane an.

Alle Romane liegen auch als Hörbuch und als e-Book vor.

 

Nun ist die Serie komplett

 


Mit Erscheinen des vierten „Hebammen”-Bandes erhielt die ganze Reihe eine neue Ausstattung. Dafür wurde die Titelfigur in authentische Kleidung gewandet, die sowohl der Zeit um 1200 als auch Marthes jeweiligem Stand entspricht. Fotos auf den Innenumschlagseiten zeigen mehr von den aus diesem Anlass entstandenen Fotoserien. Im Bonusmaterial der Bände 1 bis 4 beantworte ich häufig gestellte Leserfragen und gebe ein paar Einblicke in die Entstehung meiner Romane und meine Verbindung zur Mittelalter-Szene.



Leseprobe unter www.knaur.de
Blut und Silber

Diese Geschichte beginnt im Dezember 1295: König Adolf von Nassau ist entschlossen, das Haus Wettin zu entmachten und ein riesiges Königsland in Mitteldeutschland zu errichten. Als der Meißner Markgraf Friedrich von Wettin einem Attentat knapp entkommt, schickt der König eine gewaltige Streitmacht gegen Freiberg, um die reiche Silberstadt in die Knie zu zwingen. Unter den Bürgern entbrennt heftiger Streit angesichts des entfesselten Heeres. Dürfen sie sich dem König widersetzen? Oder sollen sie die gewalttätigen Horden einlassen?
Zu denen, die den Verteidigern Freibergs helfen, gehört auch Änne, eine Nachfahrin von Marthe und Christian, die jedoch ein ganz anderes Leben führt als einst Marthe.
Als die Stadt durch Verrat blutig eingenommen wird, bleibt Markgraf Friedrich nur das Exil.
In einer Schlacht bei Lucka nahe Leipzig im Mai 1307 entscheidet sich nicht nur das Schicksal der Silberstadt und des Hauses Wettin, sondern auch, ob das künftige Deutschland eine Zentralgewalt wird oder Partikularstaat bleibt.
Wieder ist Freiberg in der Mark Meißen Ausgangspunkt der Handlung. Doch die Ereignisse führen meine Protagonisten unter anderem auch nach Altenburg, Großenhain, Rochlitz, Leipzig, auf die Wartburg, nach Nürnberg und ins mittelalterliche Prag.
Fast der gesamte Verlauf der Handlung folgt - soweit wir es heute wissen - den tatsächlichen Ereignissen. Überlieferungen aus alten Chroniken dazu lassen manches heute Straßenzug für Straßenzug nachvollziehen. Es wird viel gekämpft in diesem Buch, aber natürlich wird auch geliebt. Doch es sind schwere Zeiten für Liebende ...

 



Leseprobe bald unter www.knaur.de

Der Traum der Hebamme

Im Herbst 1191 kehren Marthes Sohn Thomas und der jüngere Sohn des Meißner Markgrafen Otto von Wettin, Dietrich von Weißenfels, vom Dritten Kreuzzug zurück. Doch auch in der Heimat finden sie keinen Frieden. Sofort nach seiner Rückkehr wird Dietrich von seinem älterem Bruder Albrecht angegriffen, dem nunmehrigen Markgrafen von Meißen.
Marthe und Lukas, die nach Thüringen ins Exil getrieben worden waren, und auch einige ihrer Freiberger Verbündeten kommen nach Weißenfels, um Dietrich beizustehen. Doch angesichts der zahlenmäßigen Überlegenheit der Gegner bleibt Dietrich keine andere Wahl, als ein Zweckbündnis mit dem Landgrafen von Thüringen einzugehen. Dafür zahlt er einen hohen Preis, ebenso Marthes Tochter Clara.
Als Albrecht bei Kaiser Heinrich VI. in Ungnade fällt, will er sich in Leipzig verschanzen und das ganze Land niederbrennen. Lukas und eine Handvoll zu allem entschlossener Ritter sehen keinen anderen Weg, als das Land vom Tyrannen zu befreien. Unter Einsatz ihres Lebens gelangen sie auf die Freiberger Burg, um Albrecht zu töten. Doch alles läuft anders als geplant ...
So finden sich Thomas und Dietrich von Weißenfels 1197 erneut vor Akkon wieder. Erst der Tod des Kaisers und die Streitigkeiten um die Nachfolge auf den Thron ermöglichen es Dietrich, die Mark Meißen im Handstreich zu erobern. Mutige Weggefährten wie Lukas, Marthe und die Freiberger Schmiede helfen ihm dabei, auch wenn sie dafür ihr Leben wagen müssen.

 



Leseprobe unter www.knaur.de

Der Fluch der Hebamme

Der Roman "Der Fluch der Hebamme" setzt beinahe fünf Jahre nach dem dritten Band ein, im Mai 1189. Marthe und Lukas müssen mit dem Verlust des Geliebten und Freundes zurechtkommen und ihr Verhältnis neu zueinander bestimmen. Außerdem naht unaufhaltsam der Tag, an dem Albrecht, der machtgierige älteste Sohn des Meißner Markgrafen Otto von Wettin, die Regentschaft übernimmt. Es sind gefährliche Zeiten für Marthe, Lukas und ihre Anhänger. Denn Albrecht greift dem Schicksal vor; er nimmt seinen Vater gefangen, um die Erbfolge zu erzwingen – eine historisch verbürgte Episode. Schaffen es Marthe und Lukas, sich selbst und ihre Kinder in Sicherheit zu bringen??
Dieser Teil der Geschichte führt in die Zeit des Dritten Kreuzzuges. Dietrich von Weißenfels, der jüngere Sohn des Meißner Markgrafen, hatte sich 1189 dem Heerzug Barbarossas ins Heilige Land angeschlossen und belagerte mit Richard Löwenherz und Philipp II. von Frankreich Akkon.
Im Roman zieht Marthes und Christians ältester Sohn Thomas unter Dietrichs Kommando mit ins Heilige Land. Stück für Stück desillusioniert, muss er das tragische Scheitern der Kreuzfahrer und den Tod vieler seiner Weggefährten erleben.
Bei den Recherchen über diesen Kreuzzug aus Sicht der deutschen Teilnehmer fand ich so viel Packendes, weithin Unbekanntes und Dramatisches, dass dieses Buch 720 Seiten dick geworden ist. Doch zur Beruhigung des weiblichen Teils der Leserschaft: Es wird nicht nur gekämpft, natürlich wird auch geliebt ...

 



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Die Entscheidung der Hebamme

Der dritte Teil meiner Geschichte um Marthe und Christian beginnt mit einer Episode vom Hoftag Barbarossas 1179 in Magdeburg, die sich tatsächlich zugetragen hat: Dietrich von Landsberg, der Bruder des Meißner Markgrafen Otto von Wettin, fordert Heinrich den Löwen zum Zweikampf auf Leben und Tod heraus.
Ein beträchtlicher Teil dieses Buches schildert den Krieg gegen den Herzog von Sachsen und Bayern, der zur Ächtung des Löwen und zur Neuaufteilung seiner Herzogtümer führt.
Gemeinsam mit der Streitmacht der Wettiner belagert Christian die Burg Haldensleben bei Magdeburg, hilft bei der Verteidigung Goslars und zieht mit dem Heer des Kaisers durch die Lüneburger Heide nach Lübeck, um die reiche und dem Löwen treu ergebene Stadt zu erobern.
Christiansdorf wächst weiter, denn nachdem der Löwe die Gruben am Rammelsberg zerstören ließ, ziehen viele Goslarer Bergleute hierher. Und ich lasse die Leser das Mainzer Hoffest von 1184 miterleben, das größte Fest des Mittelalters.
Doch auf Marthe und ihre Verbündeten warten auch im Dorf harte Bewährungsproben. Feinde tauchen auf und wollen alte Rechnungen begleichen, und die Christiansdorfer bekommen schon einmal einen bitteren Vorgeschmack auf das, was ihnen blüht, wenn Ottos ältester Sohn Albrecht die Herrschaft über die Mark Meißen übernimmt. Bevor das Silberdorf Stadtrecht erhält, eskalieren die Ereignisse. Es sind Tote zu beklagen, von denen einige dem Leser recht ans Herz gewachsen sein dürften ...

 



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Die Spur der Hebamme

Teil 2 der Saga setzt drei Jahre nach Ende des ersten Bandes ein: Heinrich der Löwe kehrt von seiner Pilgerfahrt ins Heilige Land zurück, was nicht nur für den Meißner Markgrafen den Beginn neuerlicher Kämpfe bedeutet. Auch die Christiansdorfer müssen sich auf schlechte Nachrichten gefasst machen: Mit dem Löwen ist auch Christians alter Feind Randolf zurück.
Marthe wird beschuldigt, heidnischen Aberglauben und Schadenszauber praktiziert zu haben, und kommt vor ein Kirchengericht. Als Christian ihr zu Hilfe eilen will, erfährt er, dass sie spurlos aus dem Kerker verschwunden ist. Seine verzweifelte Suche bleibt erfolglos, und so hat er schließlich nur eine Erklärung: Sie ist umgebracht worden, und ihr Leichnam wurde heimlich beseitigt. Er zerbricht fast daran, ebenso wie Lukas, der sich schuldig fühlt, weil seine ungeliebte Braut den Häschern Marthes Aufenthaltsort verraten hat.
Die Handlung führt die Protagonisten unter anderem auch nach Goslar, Braunschweig und auf die Wartburg. Die letzte Szene spielt in Chiavenna, als es im Januar 1176 zum Bruch zwischen Barbarossa und Heinrich dem Löwen kommt. Da der "Kniefall von Chiavenna" des Kaisers vor seinem Vasallen, dem Löwen, sicher dem Reich der Legenden zuzuordnen ist, biete ich eine eigene Interpretation dieses Vorfalls.
Seit der Arbeit am zweiten Band, in dem kräftig gehauen und gestochen wird, unterstützen mich die Experten der Schule für historische Fechtkunst "Pax et Codex" (www.pax-et-codex.de) in Landsberg bei Halle nicht nur mit vielen Hinweisen zum Schwertkampf, sondern choreographierten auch den packenden Zweikampf für den Schluss des Buches.

 


Leseprobe unter www.knaur.de

Das Geheimnis der Hebamme

Das Kaiserreich Barbarossas im 12. Jahrhundert: Weil sein Sohn tot geboren wurde, will ein grausamer Burgherr der jungen Hebamme Marthe Hände und Füße abschlagen lassen. Nur mit knapper Not gelingt ihr die Flucht aus ihrem fränkischen Dorf. Um zu überleben, schließt sich das Mädchen einer Gruppe Siedler an, die ostwärts in die Mark Meißen ziehen, um in einem noch unerschlossenen Gebiet Land urbar zu machen.
Angeführt werden die Menschen, die sich im Osten ein neues, besseres Leben aufbauen wollen, von dem Ritter Christian, nach dem das entstehende Dorf benannt wird. Fasziniert vom Können Marthes, nimmt er sie mit nach Meißen zu Markgraf Otto und dessen Gemahlin Hedwig. Doch dort erregt sie die Aufmerksamkeit von Christians erbittertstem Feind. Und auch in Christiansdorf überschlagen sich bald die Ereignisse: Nachdem Hallesche Salzfuhrleute hier Silber entdeckt haben, ist es mit der Ruhe und Abgeschiedenheit des Ortes bald vorbei und kommt es zu blutigen Kämpfen.
"Das Geheimnis der Hebamme", erschienen im November 2006 im Knaur Verlag München, handelt vom Zug der Siedler nach Christiansdorf, dem späteren Freiberg, und den ersten Silberfunden im Erzgebirge 1168.
Die Handlung vollzieht sich vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung zwischen Kaiser Friedrich Barbarossa, den sächsischen Fürsten und Herzog Heinrich dem Löwen.
"Das Geheimnis der Hebamme" ist Auftakt einer mehrbändigen Sachsen-Saga, die das Schicksal ihrer Helden und Freibergs bis zum Ende des 12. Jahrhunderts beschreibt.

 

Der Vollständigkeit halber hier noch einmal die früheren Cover, unter denen die ersten drei Bände der „Hebammen”-Reihe erschienen sind.

 

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