Premiere für "Blut und Silber" in Freiberg

Am 30. Oktober hatte mein neuen Roman "Blut und Silber" in der Freiberger Konzerthalle Nikolaikirche seine festliche Premiere. Meine Heimatstadt war vorher schon ziemlich in Aufruhr und voller Neugierde auf das Buch, doch der Andrang an diesem Freitag übertraf alle Erwartungen. Mehr als 650 Interessenten waren in den größten städtischen Saal gekommen!
Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm eröffnete den Abend, Mitwirkende im Programm waren die beiden fast komplett angetretenen Reenactmentgruppen "Mark Meißen 1200" und "Die Freien von der Karlshöhe", die eine lehrreiche Vorführung zu Mode und Waffen um 1100, 1200 und 1300 gestalteten.


Zwei Stunden habe ich signiert, und es strömten immer neue Interessenten nach ...Fotos: Eckardt Mildner (5)

Die Freiberger machen mich immer wieder sprachlos: Quer durch die Altstadt standen sie Schlange, um zu meiner Buchpremiere zu kommen. Davon bekam ich drinnen am Signiertisch gar nichts mit - abgesehen vom nicht enden wollenden Zustrom der Menschen. Doch es waren auch etliche Gäste von weither angereist. Über solch eine treue Fangemeinde kann man als Autor einfach nur glücklich und dankbar sein.


Die erste Lesung. Das Manesse-Kleid hat mir Katja Friedrich von der
Interessengemeinschaft "Mark Meißen 1200" für die Buchpremiere nach
alten Vorlegen genäht. Es passt genau in die Zeit um 1300, zu der mein
neuer Roman spielt. Bestickt habe ich es selbst. Die Zeit musste ich
mir einfach nehmen, um nicht nur etwas Fertiges anzuziehen.


Spielmann Stefan Weyh spielte und sang wunderschöne mittelalterliche
Weisen und verzauberte damit das Publikum.


Ein Blick in die Freiberger Konzerthalle Nikolaikirche. Auch die Emporen waren besetzt. Ist es nicht unglaublich?
Auftritt vor 1000 Zuhörern im Braunschweiger Dom

Eine besondere Ehre wurde mir in Braunschweig zuteil. Am 8. August 2009 durfte ich zur Eröffnung der Landesausstellung "Otto IV. - Traum vom welfischen Kaisertum" eine Kurzgeschichte vorlesen, die ich eigens aus diesem Anlass über den einzigen Welfenkaiser geschrieben habe.
Die Historiker der Niedersächsischen Landesmuseen hatten mich dazu eingeladen, nachdem sie bei einer meiner Lesungen in Braunschweig zugegen waren.
Mehr als 1000 Leute erlebten diese Festveranstaltung im Braunschweiger Dom St. Blasii.
Während ich vorlas, stand ich genau zwischen dem großen siebenarmigen Leuchter, der als Stiftung Heinrichs des Löwen gilt, und dem Grabmahl des Löwen und seiner Frau Mathilde.
Leider gibt es davon kein Foto. Aber es war schon ein ganz besonderes Gefühl.
Die sehr empfehlenswerte Ausstellung ist noch bis zum 8. November zu sehen.
Infos unter www.ottoIV.de

Beim "Historischen Besiedlungszug"

Eine der Inspirationen für meine Romane: der "Historische Besiedlungszug A.D. 1156", ein Verein von Mittelalterenthusiasten, die jeden Sommer eine Woche lang zu Fuß oder im Planwagen durch Mittelsachsen ziehen, um an die Siedlerzüge vor achteinhalb Jahrhunderten in die Mark Meißen zu erinnern, um die es auch in meinen Romanen geht.
Mit dem Verein ( www.historischer-besiedlungszug.de) bin ich schon seit Jahren in Kontakt und habe die "Siedler" auch früher als Reporterin begleitet. Klare Sache, dass ich nun jedes Mal wenigstens für einen Tag dabei bin und aus meinen Romanen vorlese.

 



Foto: Heike Wenige

Besucheransturm zur Buchpremiere 2008

Aller Erwartungen übertroffen hat der Andrang der Freiberger zur Premiere meines dritten Romans, "Die Entscheidung der Hebamme", am 5. September 2008 in meiner Wahlheimat. Weit über 500 Zuschauer waren gekommen.



Fünf Minuten nach Öffnung des Saales.                   Fotos: Eckardt Mildner



Autorin sprachlos.

Ein traumhafter Abend im Kloster Altzella

Kloster Altzella bei Nossen in Sachsen ist für mich ein ganz besonderer Ort, denn dieses Kloster ist vom Meißner Markgrafen Otto von Wettin – einer der Hauptfiguren in meinen Romanen – gegründet worden, und dort spielt auch eine Szene des dritten Bandes. Wer sich noch an die Beschreibung von Marthes Kräutergarten nach dem Vorbild der Klöster im zweiten Band erinnert: Genau solch einen Garten einschließlich der Bank aus Weidengeflecht um einen Apfelbaum findet man in Altzella.

Doch es war nicht nur deshalb ein Erlebnis, im großen Bibliothekssaal des Klosters vor rund 300 Interessierten aufzutreten. Die Veranstalter vom Verein „Kultur in Nossen – KUNO e.V.“ haben sich alle Mühe gegeben und daraus ein wunderschönes Mittelalterfest gemacht.

Schon zwei Stunden vor Beginn war Einlass und für die Besucher die Möglichkeit, Kloster und Klosterpark zu besichtigen, was sehr rege genutzt wurde. Weil etliche der Organisatoren in historischer Kleidung kommen wollten, wurde ich auch gebeten, in mittelalterlicher Gewandung aufzutreten, was ich gern tat. Ein paar Vertreter der Wikinger-Szene und meine Freunde von der Dresdner Interessengemeinschaft "Mark Meißen 1200" boten im Klosterpark den Leuten zur Einstimmung schon ein paar packende Schaukämpfe. Dann wurde ich mit Fanfarenklang von den Männern in Rüstung in den Bibliothekssaal geleitet. Und weil ich die Gewandeten nicht nur einfach als lebende Kulisse neben mir sitzen lassen wollte, veranstalteten wir spontan eine Art "Mittelalter-Modenschau" und erzählten den Besuchern etwas zu Details an Rüstung und Gewandung.

Spielmann Stefan Weyh verzauberte die Zuschauer mit wunderschönen Liedern zur Harfe, und nach Lesung und Signieren gab es noch eine tolle Feuershow unter nächtlichem Himmel.

Ein wunderschöner, romantischer Abend, der in diesem Sommer seine Fortsetzung fand.


Zur Lesung im Skriptorium des Klosters Altzella war ich von mittelalterlich Gewandeten umgeben.                                          Foto: Frank Galinsky


Gunter aus Mockritz und Heiko aus Glauchau waren extra nach Altzella gekommen und zeigten, wie sich die Wikinger schlugen.



Friedlich miteinander im Klosterpark: Mitglieder von "Mark Meißen1200" und die
"Wikinger" Matthias, Gunter und Heiko sowie Dirk vom "KUNO e.V."              Foto: privat

Premiere des Romans "Die Spur der Hebamme"

Einen ganz besonderen Überraschungsgast gab es zur Premiere des Romans "Die Spur der Hebamme": den Spielmann Ludmillus ( www.ludmillus.de).
Ja, es gibt tatsächlich einen wunderbaren Barden mit diesem ausgefallenen Namen. Er lebt in Mülheim an der Ruhr. Ich lernte ihn vor Jahren kennen, und er erlaubte, dass ich mir seinen Namen für die Romanfigur "ausborgte".
Für den dritten Band hat er übrigens noch einen ganz besonderen Beitrag geleitet: Er dichtete selbst das Lied, dass die Romanfigur Ludmillus an Ende des Buches singt.



Foto: Fotoarchiv Ludmillus

 

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