Grandiose Premiere in Freiberg für 

"Der Silberbaum - Das Ende der Welt"

Momentaufnahme von meiner Buchpremiere zu "Der Silberbaum - Das Ende der Welt" am 3. November 2025 in der Freiberger Nikolaikirche. Ich bin immer noch überwältigt: mehr als fünfhundert begeisterte Zuschauer, die aufmerksam meinen Leseszenen und begleitenden Worten lauschten und zum Schluss rhythmisch applaudierten, die tollen Show-Beiträge meiner Freunde vom Mittelalterverein "Mark Meissen 1200" mit Tanz, Schwertkampf und Minnesang, die herzlichen Worte zur Begrüßung durch Bürgermeister Martin Seltmann - es war rundum schön. Und am Signiertisch habe ich anderthalb Stunden im Akkord signiert. Danke, Freiberg, und insbesondere allen Organisatoren! Foto: PS

Start auf Platz 7 der Spiegel-Bestsellerliste

Ich bin überglücklich: Der zweite Band meiner Silberbaum-Trilogie, "Der Silberbaum - das Ende der Welt", stieg schon wenige Tage nach dem Erscheinen auf Platz 7 der Spiegel-Bestsellerliste ein. Das übertrifft alle meine Erwartungen. Ich danke den treuen Fans, den hinzu gekommenen Lesern, den Buchhändlern, Rezensenten, Bloggern und nicht zuletzt der Verlagsgruppe Droemer Knaur, die dieses tolle Ergebnis möglich gemacht haben, von ganzem Herzen.
Äußerst erfolgreich verlief auch die restlos ausverkaufte Lesetour (s.o.). 



Premiere von "Die Spur  der Hebamme“ auf der 

Felsenbühne Rathen begeistert aufgenommen

Zu einem mitreißenden  Event mit nahezu 900 Zuschauern trotz schlechten Wetters - nur acht Grad und gelegentlich Regen - wurde die Premiere der Bühnenfassung meines Romans "Die Spur der Hebamme" auf der Felsenbühne Rathen am 16. Mai 2025. Die Zuschauer folgten gespannt der Aufführung auf einer der schönsten Naturbühnen Europas; zum Schluss gab es nicht nur viel Applaus und stehende Ovationen für die Mitwirkenden, sondern auch Jubel, Rufe und geschwenkte Lichter. Verdientermaßen! Ich selbst bin komplett begeistert von dieser Adaption der Landesbühnen Sachsen durch Odette Bereska unter Regie von Intendant Manuel Schöbel. Diese beiden hatten 2018 schon den ersten Band meiner "Hebammen"-Reihe auf die Bühne gebracht (siehe Galerie), und ich hätte nicht gedacht, dass es möglich ist, das noch zu übertreffen  Aber sie haben es geschafft, gemeinsam mit einem hochmotivierten Ensemble und den charismatischen Hauptdarstellern:
Julia Rani als Marthe und Michael Berndt-Cananá als Christian (Im Bild zusammen mit Marten Baum (r.) als Lukas). Mein Dank alle Beteiligten!
Die gefeierte Inszenierung steht auch im Sommer 2026 auf dem Spielplan (s. Termine). Fotos: René Jungnickel (7)

Lesetour zum 1. "Silberbaum" erfolgreich beendet - überall ausverkauft!



Durchweg ausverkaufte Säle mit hundert bis über vierhundert Zuschauern - das war meine Lesetour von November 2023 bis Januar 2024 zu meinem jüngsten Roman, "Der Silberbaum - Die siebente Tugend". Die festliche Premiere fand auf der Albrechtsburg Meißen unter Mitwirkung meiner Freunde vom Mittelalterverein "Mark Meissen 1200" e.V. statt. Weitere Stationen waren Dresden, Freiberg, Merseburg, Erfurt und Leipzig. An einigen Stationen Orten waren die Karten so schnell ausverkauft, dass vor der Lesung noch zusätzlich Signierstunden für alle, die kein Ticket mehr bekommen hatten, angesetzt wurden. Ich danke von ganzem Herzen den Veranstaltern, die trotz mehrerer Bahnstreiks und Erkältungswelle eine Lesung organisiert hatten, dem Verlag Droemer Knaur und ganz besonders dem Publikum für seine Begeisterung und viele schöne Begegnungen.

Einen riesigen Andrang auch am Signiertisch gab es bei meiner Lesung in der Freiberger Nikolaikirche, gemeinsam veranstaltet von Stadtverwaltung, Verlag und dem rührigen Freiberger Taschenbuchladen. Mehr als 400 Besucher kamen, und es mussten sogar zusätzlich noch die Emporen geöffnet werden. 
Foto: Freiberger Taschenbuchladen

Den Abschluss der Lesetour bildete die Vorstellung meines Romans in der Buchhandlung Ludwig im Leipziger Hauptbahnhof. Die ursprünglich für November geplante Lesung musste krankheitsbedingt auf Januar verlegt werden, dennoch war der Saal ausverkauft. Wie üblich las ich besonders Szenen, die am Ort der Lesung spielen, also hier in Leipzig.

Furiose Lesetour mit „Die zerbrochene Feder“ – und jähes Ende

Im Gegensatz zum Vorjahr, als wegen Corona keine Lesungen stattfinden konnten, durfte dieses Buch am 3. November 2021 seine furiose Premiere vor 350 interessierten Zuschauern in der Freiberger Nikolaikirche feiern (s. Foto). Vorangegangen war bereits eine von der SZ organisierte Gesprächsrunde zum Buch. Es folgten Lesungen in Leipzig, Gotha und Magdeburg, allesamt ausverkauft. Und nicht nur ich freute mich, wieder vor Publikum lesen zu dürfen.  
 Ich spürte deutlich, wie sehr es die Menschen genossen, endlich wieder Kulturveranstaltungen besuchen zu dürfen wie sehr sie danach dürsten. Wir hatten ein Zeitfenster erwischt, in dem das gerade noch möglich war, auch durch die umfangreichen Hygiene-Konzepte der Veranstalter, bei denen ich mich ausdrücklich bedanken möchte. Einige Impressionen davon finden Sie in der Galerie. Doch dann waren die Zahlen der Corona-Fälle so rasch und hoch gestiegen, dass die letzten drei Veranstaltungen (Chemnitz, Bischofswerda und Pirna) abgesagt werden mussten. Das bedaure ich sehr, aber wir hatten keine Wahl.


Im Empirekleid bei der feierlichen Buchpremiere in der Freiberger Nikolaikirche vor 350 Besuchern am 3. November.      Foto: Eckardt Mildner


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Umjubelte Uraufführung für "Das Geheimnis der Hebamme“ auf Felsenbühne Rathen

Stehende Ovationen, zehn Minuten Schlussapplaus und auch viel Applaus auf offener Szene - so nahmen die Zuschauer im Sommer 2018 die Uraufführung der Theaterfassung meines ersten Romans auf der Felsenbühne Rathen auf, der wohl schönsten Naturbühne Deutschlands. Für die Inszenierung der Landesbühnen Sachsen, die auch auf dem Meißner Schlosshof , im Freiberger Schlosshof und auf der Jakubzburg Mortka gezeigt wurde, führte Intendant Manuel Schöbel Regie, die Bühnenfassung schrieb Odette Bereska, die Ausstattung schuf Stefan Wiel. Luca Lehnert als Marthe und Michael-Bernst-Cananá begeisterten, und es war insgesamt eine grandiose Ensembleleistung. Die Vorstellungen in Rathen waren zwei Spielzeiten lang überdurchschnittlich gut besucht, die drei Aufführungen auf dem Meißner Domplatz mit 2400 Karten restlos ausverkauft. In Freiberg und auf der Jakubzburg war es nicht anders. Mein Dank an das großartige Ensemble für die tolle Leistung. Unter den Mitwirkenden als Komparsen in manchmal auch mehreren Rollen waren übrigens Mitglieder des Vereins "Mark Meissen 1200" e.V., die zuvor u.a. auch für die Kostümgestaltung viele Hinweise gegeben hatten. 
Foto vom Schlussapplaus bei der Uraufführung in Rathen: [email protected]

Das Geheimnis der Hebamme - Premiere am 08.06.2018 - Felsenbühne Rathen mit Julia Rani, Moritz Gabriel und Luca Lehnert (v.l.)  Foto: Hagen König

Das Geheimnis der Hebamme - Premiere am 08.06.2018 - Felsenbühne Rathen mit: Michael Berndt-Cananá (m) und Julia Rani (r)  Foto: Hagen König

Das Geheimnis der Hebamme - Premiere am 08.06.2018 - Felsenbühne Rathen mit Jürgen Haase (l.) und Michael Berndt-Cananá (r).  Foto: Hagen König

Das Geheimnis der Hebamme - Premiere am 08.06.2018 - Felsenbühne Rathen mit Michael Berndt-Cananá und Luca Lehnert Foto: Hagen König

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Festliche Premiere für „Schwert und Krone - Meister der Täuschung“

In einem der prächtigsten Säle Deutschland – in der Großen Hofstube der Albrechtsburg Meißen – durfte ich am 4. März 2017 meinem neuen Roman zum ersten Mal dem Publikum vorstellen: „Schwert und Krone – Meister der Täuschung“, den Auftakt der inzwischen vollständig erschienenen fünfbändigen Reihe. Die Halle war bis auf den letzten Platz gefüllt, und im Programm hatte ich wieder Verstärkung von meinen Freunden des Mittelaltervereins „Mark Meißen 1200“. Sie führten Mode jener Zeit und auch einige Schwertkampfmanöver vor. Das taten sie auch bei der zweiten Lesung am Premierentag in meiner Wahlheimat Leipzig vor etwa 350 Gästen. Ein toller Auftakt, und von da an ging es auf Lesetour durch die Lande, wo ich wieder einmal erleben durfte, welche wunderbare, warmherzige Lesergemeinde ich habe. Danke dafür motiviert mich sehr, und ich bedanke mich von Herzen dafür! Fotos: fotograph.freien.org 

"Das Geheimnis der Hebamme" als

dreistündiges Epos von der ARD verfilmt

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Am Karfreitag 2016 zur Primetime zeigte die ARD erstmals die lang erwartete, bildgewaltige Verfilmung meines Romans „Das Geheimnis der Hebamme“. Rund 4,5 Millionen Zuschauer sahen ihn, es war die Fernsehsendung mit der fünfthöchsten Einschaltquote aller Sendungen an diesem Tag.
Das dreistündige Epos wurde in Tschechien und Österreich gedreht. Unter der Regie von Roland Suso Richter („Die Spiegel-Affäre") agieren in den Hauptrollen Ruby O. Fee (Marthe), Steve Windolf (Christian), Franz Xaver Kroetz (Markgraf Otto), Sabin Tambrea (Randolf) und Susanne Wuest (Markgräfin Hedwig). Die Drehbücher stammen von Stefan Holtz und Florian Iwersen. Kamera führte Martin Gschlacht.
Der Eventfilm ist eine Koproduktion der Bavaria Fernsehproduktion (Produzent: Ronald Mühlfellner) mit Lotus Film und Wilma Film, gefördert durch den Fernsehfonds Austria, den FilmFernsehFonds Bayern, das Land Niederösterreich und den tschechischen Kinematographie Fonds im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste.

Der Film ist bildgewaltig, grandios ausgestattet (Production design: Jana Karen) und gut besetzt.
Allerdings ist - wie üblich bei Verfilmungen - etliches anders als im Buch. Ganze Handlungsstränge fehlen aus Zeitgründen, andere wurden hinzugeschrieben. Darauf hatte ich keinen Einfluss. Bei den Charakteren und den historischen Hintergründen hat sich Regisseur Roland Suso Richter bewusst viele Freiheiten genommen – es ist seine Interpretation des Stoffes. 
Deshalb würde es mich sehr freuen, wenn möglichst viele Fernsehzuschauer durch den Film angeregt werden, die ganze Geschichte und die geschichtlichen Hintergründe in meinem Roman nachzulesen – und in den Folgebänden, wie es weitergeht.

Zur Fernsehpremiere hat der Knaur Verlag eine Sonder-Ausgabe des Romans herausgebracht, die einen Sonderteil mit Farbfotos aus dem Film enthält. 

Ruby O. Fee als Marthe. Foto: ARD Degeto/ Bavaria Filmproduktion/ Roland Suso Richter

Randolf (Sabin Tambrea) hält Einzug in Christiansdorf. Foto: ARD Degeto/ Bavaria Filmproduktion/ Roland Suso Richter

Randolf (Sabine Tambrea),  Markgraf Otto (Franz Xaver Kroetz) und Christian (Steve Windolf). Foto: ARD Degeto/ Bavaria Filmproduktion/ Roland Suso Richter

Auf dem Weg nach Christiansdorf durchqueren die Siedler einen Fluss. Foto: ARD Degeto/ Bavaria Filmproduktion/ Roland Suso Richter

In Freiberg wurde der Film im Kinopolis gezeigt. Der Ansturm war so groß, dass das Werk in drei Sälen gleichzeitig lief. Mit dabei die Hauptdarsteller und der Verein "Mark Meissen 1200" e.V, der das Rahmenprogramm gestaltete.

Während der Dreharbeiten durfte ich einen Tag in dem Mittelalterdorf nahe Prag zu Gast sein, wo die Christiansdorfer Szenen gedreht wurden. Dort gab es viele schöne Gespräche mit Darstellern. Foto: ARD Degeto/ Bavaria Filmproduktion

Für alle Mitwirkenden gab es am 16. März 2016 eine festliche Premiere im Münchner Gloria Palast mit großem Blitzlichtgewitter auf dem roten Teppich.


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Fast 1400 Besucher in der Leipziger Nikolaikirche

zur Premiere von "1813 - Kriegsfeuer" 



Das wird für ich immer ein unvergessliches Erlebnis bleiben: Geschätzte 1400 Besucher, die Leipziger Volkszeitung sprach sogar von knapp 2000, kamen zur Premiere meines Romans „1813 – Kriegsfeuer“ am 14. März 2013 in die Leipziger Nikolaikirche. Solch ein überwältigendes Echo und auch die besondere Geschichte dieser achthundertjährigen Kirche, die vor mehr in den späten 1980er Jahren mit Friedensgebeten zum Ausgangsort der gewaltlosen Revolution im Osten Deutschlands wurde, machten diesen Tag zu einem der bedeutendsten in meinem Leben. Danke allen, die das ermöglicht haben, insbesondere dem Kirchenvorstand!

Das Ensemble TOP Leipzig (Trompete, Orgel, Posaune) sorgte zwischen den Leseszenen für berührende musikalische Erlebnisse. 
Der Tradition des Hauses folgend beendete Pfarrer Bernhard Stief den Abend mit einem bewegenden Gebet für Frieden und Versöhnung, zum Gedenken an die Toten, gegen Ausgrenzung und für Toleranz. Das hat auch mir sehr viel bedeutet.

Zur Buchpremiere las ich auch eine Szene, die in der Leipziger Nikolaikirche spielt: am 17. Oktober 1813, einem Sonntag, an dem die Kampfhandlungen ruhen, und St. Nikolai die einzige Kirche in Leipzig war, in der die Menschen noch Trost im Gebet finden konnten. Alle anderen waren Lazarette geworden.

Bernhard Stief, Pfarrer der Leipziger Nikolaikirche, zitierte zum Auftakt aus Remarques Antikriegsroman „Im Westen nichts Neues“. Dieses Werk war auch für mich Maßstab beim Schreiben.  Zum Schluss sprach Pfarrer Stief ein Gebet um Frieden und Versöhnung.

Andächtige Stimmung während der Buchpremiere - auch alle Ränge der geschichtsträchtigen Leipziger Nikolaikirche waren dicht gefüllt. Trotz eisiger Temperaturen an diesem Abend in Leipzig während der Buchmesse hatten viele Interessenten lange draußen angestanden (s. oben), um dabei zu sein,

Zur Buchpremiere in der Leipziger Nikolaikirche kamen auch viele Mitglieder von Interessengemeinschaften, die sich in ihrer Freizeit mit der Völkerschlacht bei Leipzig beschäftigen – dem Thema angemessen in Uniform bzw. Empirekleid.  Fotos: [email protected]

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Romanfiguren lebensgroß mit der

Kettensäge aus Holz gestaltet

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Die Idee stammt von dem genial-liebenswert-verrückten „Sauensäger” Andreas Martin (rechts im Bild), der bei Dorfchemnitz im Erzgebirge sein Walderlebnisdorf "Blockhausen" mit unglaublich schönen Skulpturen geschaffen hat. Seit mehr als 20 Jahren richtet er jeweils zu Pfingsten seinen Weltcup im Kettensägenschnitzen aus, zu dem die weltweit Besten ihres Fachs kommen. 
Im Jahr 2012 stellte er dabei den Künstlern die Aufgabe, Figuren aus meinen „Hebammen”-Romanen mit der Motorsäge aus Holz zu erschaffen – und zwar lebensgroß und zu Pferde!
So etwas hat es bisher noch nirgendwo gegeben.
Eine Idee, die mich ehrlich gesagt umgeworfen hat und die auch für die Männer und Frauen mit den Kettensägne eine Herausforderung darstellte. Sie hatten nur fünf Tage Zeit dafür. Dieses Foto entstand am Donnerstag vor Pfingsten, als die Arbeiten gerade begannen und ich gemeinsam mit Freunden vom Verein „Mark Meissen 1200” den Akteuren einmal Kleidung und Rüstung für die Zeit um 1200 zeigte. Vieles davon findet sich davon in den fertigen Figuren wieder. Und schauen Sie pur, wie großartig die geworden sind! 
Inzwischen stehen sie gefirnisst auf einem Steinhügel und überragen  das Land.      Alle Fotos: Detlev Müller

Das Team Europa mit Simon O´Rourke als Wales, Tommy Craggs aus Schottland und Michael Tamozsus aus Deutschland (l.) ließen Christian und Marthe aus dem Holz entstehen.

Aus Ecuador kam das Team, das die Figur des Lukas sägte: Ricardo Villacís, Willian Echeverría und Pablo López. Man beachte die Figur des Wolfes, der das Pferd angreift.

Und dieses Team kam in einer sehr knappen Entscheidung vor „USA 1” auf den ersten Platz: Jeff Samudowsky, Kenneth Packie und Tomas Vrba aus den USA mit dem von ihnen geschaffenen Marschall, der zum Schluss noch Schild und Lanze erhielt.
Ich selbst war froh, kein Jurymitglied zu sein, denn unmöglich hätte ich hier eine Wertung abgeben können außer dieser: Alle Künstler haben wirklich Großartiges geschaffen und sämtliche Erwartungen übertroffen. Auch das zu Hunderten herbeigeströmte Publikum war begeistert, wie beliebte Romanfiguren zum Leben erweckt wurden – mit so viel Liebe, Dynamik und Detailreichtum.
Ich selbst bin sprachlos, gerührt und fühle mich sehr geehrt durch das, was die Künstler erschaffen haben. Welchem Romanautor sonst ist so etwas schon vergönnt?
Deshalb auch an dieser Stelle an alle Beteiligten und natürlich an die Veranstalter, Steffi und Andreas Martin, meinen herzlichen Dank!
Die Skulpturen haben nun ihren ständigen Platz in Blockhausen bei Dorfchemnitz, so dass sie jedem Besucher entgegenreiten, zusammen Umgeben sind sie von Dutzenden anderen Kunstwerken, die mit der Motorsäge aus Holz geschaffen wurden: Märchenfiguren, Tiere, Fabelwesen und viele andere, die in den darauffolgenden Jahren entstanden sind.

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Genauigkeit bis ins Detail: Hier wird die Replik eines Schwertes aus dem 12. Jahrhundert vermessen. Mitglieder des "Mark Meissen 1200" e.V. kamen in voller Ausrüstung, damit die Künstler Vorlagen für Gewänder und Waffen hatten.

Frauenpower mit der Motorsäge: Nansi Hemming aus Wales (l.), Stephanie Huber aus Deutschland und Edith Plazotta aus Österreich (r.) gestalteten die Figur der Markgräfin Hedwig.

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Achthundert Gäste zur Buchpremiere in Freiberg

Die Buchpremieren in Freiberg - der Stadt, in der meine Romane zu weiten Teilen spielen, deren Entstehungsmythos ich mit meinen Büchern Millionen Lesern nahegebracht habe und in der ich fast drei Jahrzehnte lebte - waren stets etwas Besonderes. So kamen unglaubliche achthundert Gäste am 1. Oktober 2010 zur Premiere von „Der Fluch der Hebamme” in die Freiberger Nikolaikirche. Etliche waren von weither angereist, sie standen in langen Schlangen quer durch die Altstadt, um eingelassen zu werden, und vor und nach der Veranstaltung hatte ich drei Stunden lang Signierwünsche zu erfüllen. Doch niemand beschwerte sich über die Wartezeit. Für solche treue und freundliche Fans kann man nur dankbar sein!
Die Premiere wurde erneut gemeinsam von der Stadt, dem Verlag Droemer Knaur und dem Freiberger Taschenbuchladen veranstaltet; der wunderbare Stefan Weyh begeisterte das Publikum mit seinen Harfenspiel.
 Für das Programm hatte ich mir erneut Freunde vom  „Mark Meissen 1200” e.V.  und befreundeten Vereinen auf die Bühne geholt, mit denen ich viel Freizeit verbringe. Gewandet passend zur Zeit der Romanhandlung – also kurz vor Ende des 12. Jahrhunderts – führten sie eine kleine Szene über herrschaftliche Tafelzeremonien jener Epoche vor und verblüfften anschließend das Publikum mit der Vorstellung heute alltäglicher Nahrungs- und Genussmittel, die im Mittelalter in Europa noch nicht bekannt waren. Wie Kartoffeln, Bananen, Kaffee, Kakao, Tomaten, Mais, Paprika, grüne Bohnen, Tabak - hätten Sie es gewusst? 

Auch bei dieser Premiere unterstützten mich meine Freunde aus der Mittelalterszene. Fotos: Patricia Keßler/ Verlag Droemer Knaur (3)

Mehr als 800 Interessenten waren zur Premiere von „Der Fluch der Hebamme” in die Freiberger Nikolaikirche gekommen. 

Im Programm zeigten die Akteure diesmal den Premierengästen eine mittelalterliche Zeremonie an der Hohen Tafel einschließlich einer Vorkostung. 

Es war ein toller Abend - und dem begeisterten Beifall nach nicht nur für mich. Foto: Eckardt Mildner